BarCamp Hamburg

11. Juni 2007 - am späten Abend

Das BarCamp war heiß - wirklich heiß. Jeden Tag um die 30 Grad, die zwei klimatisierten Räume waren auch nur auf 34 Grad runtergekühlt, also mussten alle schwitzen. Das ist auf jeden Fall ein nachhaltiger Eindruck, aber natürlich bei weitem nicht der einzige.

Mein Fazit: Das BarCamp in Hamburg war gut, schon die Hinfahrt mit Marco und der Einstieg vielversprechend. Am Freitag Abend begrüßte mich bereits noch während der Ortssuche der freundliche Sarik Weber mit der herzlichen Twitter-Botschaft “Wir freuen uns auf dich” - da geht einem doch das Herz auf und auch das Willkommen vor Ort eine halbe Stunde später war warm und herzlich - Danke dafür auch an dotdean, der die Leute immer so herrlich unkompliziert zusammenbringen kann.

So fing das Ganze schon mal sehr gut an. Ich habe dann auch einen wirklich schönen Abend in der Bar Hamburg verbracht, überall offene und nette Leute ohne Starallüren. Mit vielen hatte ich schließlich vorher am Stück nicht mehr als 140 Zeichen gewechselt. Blöderweise habe ich danach auf dem Kiez wohl ein Bier zuviel getrunken, dadurch fing für mich der Samstag nicht gaaaanz so spritzig wie geplant an.

Eigentlich hatte ich mich für die Tür am Samstag eingetragen, aber irgendwie wusste bei der Ankunft keiner so recht Bescheid und meinen mitgebrachten Beamer (im Wiki stand man bräuchte noch dringend einen) bot ich zunächst auch wie sauer Bier an. Aber durch die ausgefallene Türsteher-Arbeit konnte ich wenigstens direkt bei der Startsession mit Vorstellungsrunde und gemeinsamer Sessionplanung teilnehmen. Die dort versammelten Leute kamen mir allerdings nicht unbedingt wie 200 Teilnehmer vor, was den Verdacht nahelegt, das nicht alle die sich im Wiki eingetragen haben, auch tatsächlich gekommen sind. Shame on you.

Die Orga

Klasse! Alle sehr nett, immer ansprechbar, es gab immer was zu trinken und zu essen und auch wenn man mal in der Glühsonne auf Peter Frosta warten musste - mir war es egal, ich habe mich dabei trotzdem gut unterhalten. Löchriges WLAN nervte ab und an, aber sei es drum, das gab mir die Möglichkeit mitzuhelfen und Sarik bei seiner Präsentation spontan mit MacBook und UMTS auszuhelfen. Wirklich meinen herzlichsten Dank an alle, das gilt auch für die Sponsoren. Meinen dicken Kopf am Samstag habt ihr ja nur indirekt zu verschulden ;)

Die Sessions

Vorweg: Ich habe keine Session/Präsentation gehalten, insofern muss ich eigentlich meinen Schnabel halten - kann ich aber leider nicht. Ich fand die von mir besuchten Sessions - bis auf grandiose Ausnahmen (u.a. Robert Basics Session über richtiges Bloggen mit Roland Kühl-v.Puttkamer und Patrick Breitenbach, die ausgezeichnete Kommentare besteuerten) so lala. Zu oft gings ums Knetemachen (besserweb2.0deutsch: monetarisieren), manche waren schlichtweg langweilige Produktpräsentationen, andere inhaltlich zu schwach. Machte aber trotzdem nix. Das wirklich Interessante am BarCamp fand für mich eh außerhalb der Sessions statt: Leute kennen lernen, quatschen und Kontakte knüpfen oder einfach nur Spaß haben. Nicht schlecht fände ich es für das nächste Mal, wenn die Session-Planungswand fotografiert, ausgedruckt und auf jeder Etage ausgehangen würde. Das ewige Runtergehen in die unterste Etage fand ich doch sehr anstrengend (vielleicht dem Alter und der Hitze geschuldet - OK).

Das Drumherum

Klasse. Viele nette Leute, tolle Events, gute Gespräche - das bedeutet viel Xing-Nacharbeit. Lustig: Ich wurde eigentlich immer gefragt was ich so mache. Wenn ich dann geantwortet habe, dass ich “Mitgesellschafter eines Unternehmens das Websites erstellt” bin, hörte ich meist ” Ah cool”, was ich ungefähr mit “Mann, wie öde ist das denn” übersetzte - Hihi.

Ich freue mich jedenfalls schon auf Köln. Bis zum nächsten mal Leute.

PS: Meine Hochachtung für Jörn. Keiner sieht nach zwei durchzechten Nächten beim Frühstück fitter aus als du ;)

Ein Kommentar zu “BarCamp Hamburg”

  1. marcoleo:

    so viel zum Thema Jörn und fit

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