Social Software: Intern oder extern?

4. September 2007 - am Mittag

„Google Wiki Prepares To Launch“. Gestern vermeldete TechCrunch die Nachricht, dass das Projekt Google Wiki kurz vor dem Onlinegang stehe. Bereits vor gut einem Jahr kaufte Goggle den Wiki-Spezialisten JotSpot. Das Startup bot vorgefertigte Wiki-Anwendungen an, die es den Nutzern ermöglichte, schnell und unkompliziert selbst Wikis einzurichten und die aufwändige Installation eines eigenen Wikis damit zu umgehen.

Ehemalige JotSpot Kunden konnten den Dienst bei Google weiterhin nutzen, fortan sogar kostenlos. Neue Anmeldungen waren bisher allerdings nicht möglich, da die Software zunächst auf Googles Systemen migriert werden sollte. Scheinbar ist das nun geschehen.

“Google previously announced that Jotspot would be integrated into Google Apps and part of the suite of online office applications Google is developing or acquiring.”

Bereits im April kündigte Google für die nähere Zukunft eine Online-Präsentations-Applikation an. Zusammen mit Google Wiki sind das zwei äußerst interessante Projekte, die vielleicht noch in diesem Jahr online gehen.

Dabei drängt sich mir mal wieder die Frage auf, ob solche Dienste auch für Unternehmen eine sinnvolle Alternative zum eigenen Hosting von Social Software bieten können.

Einige Beispiele, bei denen der Einsatz im Unternehmen denkbar ist:

Die Möglichkeit mit nur drei Klicks schnell ein Projekt-Wiki zu erstellen ist vielleicht verlockend. Aber ist der Einsatz von Anwendungen wie Google Calender und Docs, Mastermind, Basecamp, pbWiki und Google Wiki wirklich ratsam? Pluspunkte wie geringe Kosten und eine sehr niedriges technisches Einstiegsniveau sprechen dafür. Aber ist es wirklich ratsam, seine Daten aus der Hand zu geben? Oder sollte man doch besser auf Open Source Lösungen wie zum Beispiel TWiki setzen, die sich auch in die eigene Software Struktur integrieren lassen.

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