Simplify the web
3. Juni 2007 - am Mittag

Neulich erzählte mir ein Freund von einem seiner Kunden der, wenn er die eigene Website aufrufen möchte, seine komplette URL immer zunächst in Google eingibt, sucht und dann über denn ausgeworfenen Link auf die eigene Seite springt. Darüber kann man sich natürlich lustig machen und so was als Einzelfall abtun - glaube ich aber nicht.
Mit einem Bekannten habe ich mich vor kurzem beiläufig über das Berliner Stadtblog “Hauptstadtblog” unterhalten. Zwei Tage später bekomme ich eine E-Mail mit der Bitte: Kannst du mir mal die Webadresse des Hauptstadtblogs mailen? Die URL lautet ganz einfach www.hauptstadtblog.de und wenn man Hauptstadtblog in Google sucht wird auch genau diese URL auf Platz 1 gelistet. Die E-Mail an mich schien aber für ihn die deutlich einfachere Lösung zu sein an die Domain zu kommen.
Weder beim ersten noch beim zweiten Beispiel handelt es sich um zurückgebliebene Hinterwäldler und – auch ganz wichtig – keinesfalls um Angehörige einer Generation 50+, auf die ja so gerne das Problem fehlender Internet-Kompetenz reduziert wird. Startet doch einfach mal schnell eine kleine Wissensumfrage im Bekanntenkreis bei Leuten, die beruflich nichts mit dem Internet zu tun haben. Man bemerkt dann schnell: Internetwissen beschränkt sich auch 2007 bei vielen erst einmal auf eBay, eMule und ein geeignetes Brennprogramm.
Blogging Software Stöckchen
29. April 2007 - am Abend

Vom Admartinator erreichte mich mitten im Saison-Angrillen ein Stöckchen bei dem es darum geht welche Software man zum Bloggen benutzt. Als habe ich die Grillzange erst einmal zur Seite gelegt und mich ans MacBook gesetzt. Hier meine Liste:
- Für die Recherche selbst natürlich Google und ab und an das Wikipedia Widget. Als Nachrichtenzentrale nutze ich NetNewsWire. Die Lizenz läuft halt noch, danach schaue ich mich aber wohl anderweitig um. In NetNewsWire habe ich im Moment ca. 100 Feeds abonniert - viel zu viele wie ich meine, aber ich mag mich von keinem trennen.
- Twitterrific als Horchrohr ins digitale Rauschen. Möchte ich - zumindest im Moment nicht mehr missen. Denn neben alltäglichen Belanglosigkeiten (gehört dazu, stört mich überhaupt nicht, gebe ich auch selbst von mir :)) erfährt man dort immer mal wieder spannende Neuigkeiten und geniale Tipps.
- Schnell mal ein paar Screenshot erstelle ich mit SnapNDrag. Kostet nichts und hat mit der Schubladenfunktion ein geniales Feature das ich regelmäßig nutze. Die Bilder weiterverarbeitet werden dann in…
- Na klar - Photoshop. Noch in der guten “alten” von Rosetta übersetzten CS2 Version, aber wenn man bei Twitter jeden Tag liest “Packe gerade meine CS3 Paket aus” oder “Ey, wie schnell ist denn jetzt Photoshop aufm Intel”, schaut man schon noch mal ins Portemonnaie.
- Für das Erstellen der Blogeinträge selbst (sind ja nicht so viele ;)) nutze ich WordPress oder (noch) ecto, mit dem ich aber leider überhaupt nicht mehr zufrieden bin. Da ist Veränderung angesagt.
- Mein Schraubenschlüssel und mein Pinsel sind TextMate & CSSEdit. Mittlerweile habe ich aber auch ein Auge auf Coda geworfen. Mal sehn…
- Zum Rüberkarren der Daten nutze ich dann natürlich Transmit, dass ja vielleicht bald durch Coda überflüssig wird. Verschenke ich dann :). Nachdem ich als Spielkind am Anfang besonders vom animierten LKW Widget begeistert war, schätze ich jetzt den einfachen Umgang damit und die arbeitserleichternden Funktionen.
Wie kanns in Zukunft gehen?
Ein paar Tage habe ich ja noch um die Coda Testversion auszuprobieren. Gefällt mir eigentlich ganz gut… Wirklich beurteilen kann ich das aber nur auf den ersten Blick, da mir im Moment die Zeit zum Testen fehlt. Aber in ein paar Tagen ist der Stress vorbei, dann check ich das noch mal genauer.
Bis dahin gebe ich das Stöckchen weiter an Eric bei dem man sich für sein “Stoppt Paranoia Schäuble” Engagement nur bedanken kann und Nero.
2 schöne WordPress Themes
27. April 2007 - am frühen Abend

Auf der Suche nach einem schönen WordPress Theme für ein neues aktuelles Weblog Projekt sind mir nach längerer Suche zwei von headsetoptions.org besonders positiv aufgefallen, die ich nicht vorentahlten möchte. Beide sind schön, schlicht, übersichtlich und lassen daher viel Spielraum für eigene Anpassungen. Die erste Überprüfung hat zwar ein paar kleine Fehlerchen ergeben, aber nichts was man nicht in den Griff bekommen kann. Daher meine Empfehlung:


Eine Auswahl weiterer netter Themes findet man bei kopfkribbeln. Alle 20 finde ich zwar nicht so toll, aber das ein oder andere ist schon schön anzusehen.
Präsentieren für Webworker
31. März 2007 - am Nachmittag

Da ich gerade mal wieder die Präsentation eines umfangreichen Website-Projekts fertiggestellt habe, kam mir die Idee eine kleine Serie zu diesem Thema zu erstellen. Denn bisher konnte ich wenig wirklich hilfreiches dazu im Web finden und bei der - zugegeben - flüchtigen Recherche habe ich festgestellt, dass vom gesamten Website-Produktionsprozess die Bereiche “Design” und “technische Umsetzung” wie allseits bekannt bereits sehr oft und gut beschrieben, der Punkt “Präsentation” aber eher selten dokumentiert und besprochen wurde.
Nette Anerkennung
20. Juli 2006 - am späten Nachmittag

Als irgendwann mal unvermittelt die Besucherzahlen bei Billyblog in die Höhe schossen, wollte ich der Sache auf den Grund gehen und habe eine Statistiksoftware bemüht. Siehe da, unter dem Punkt “Herkunft” und “Top-Sites” konnte ich sehen, dass ganz viele Besucher von cssimport.com kamen. Die kanadische CSS-Galerie bei der ich selbst immer mal wieder gerne vorbeischaue, hatte meinen Blog in die Liste der “Notable Submissions” aufgenommen - ohne Screenshot, aber immerhin :) Auf einmal hatte ich Besucher aus der ganzen Welt.
Dann die nächste Freude: Die von mir wirklich sehr geschätzte Website Design Melt Down, die sich mit “Design Elements, Trends & Problems in Web Design beschäftigt, führt Billyblog als gutes Beispiel für Super Clean Design auf. Toll.
1column, big font, no ads: simple blog
30. Mai 2006 - mitten in der Nacht

Wenn man so wie ich in der Blogwelt noch relativ neu ist und sich umschaut, hat man ja immer leicht meckern, ich weiss. Als ich mir die Bloggerszene genauer ansah, dachte ich sofort: “Wow sind die vollgepfropft”. Ich notierte: Auf jeden Fall mindestens 3 oder mehr Spalten, massenhaft unterschiedliche Möglichkeiten durch Tags, Rubriken und haufenweise Verlinkungen zu Beiträgen des Autors zu kommen.
Alle Macht dem Volke
17. Mai 2006 - am Nachmittag

Ich habe eine heimlich Vorliebe für OS X Website-Generatoren wie RapidWeaver und Sandvox und beobachte interessiert deren Weiterentwicklung. Was soll auch schlecht daran sein, wenn jeder die Möglichkeit hat seine Botschaft, sein Projekt oder was auch immer adäquat im Internet zu präsentieren.