Closed wegen Web 2.0 Expo
4. November 2007 - mitten in der Nacht
Morgen früh um 5:38 Uhr geht es mit dem Zug los, Richtung Web 2.0 Expo in Berlin. Vier Tage von 9:00 bis 18:00 Vorträge, Workshops, Gespräche, rund um das Thema Web 2.0. In Englisch. Ich bin gespannt.
Startup Startseiten starten
3. November 2007 - im Morgengrauen
Die Startseiten einiger bekannter, großer Social Networks sind minimalistisch, um nicht zu sagen kahl. So verrät Facebook äußert wenig über die Funktionsvielfalt und die Möglichkeiten die hinter der Registrierung liegen.
Du schon wieder …
24. September 2007 - mitten in der Nacht
Wenn man sich beruflich mit dem Internet beschäftigt, an Webprojekten wie komplexen Websites oder Applikationen arbeitet, muss man sich alle Nase lang mit neuen Anforderungen, Techniken und Konzepten auseinandersetzen. Ständig ist man angehalten neues auszuprobieren, eigene Ansichten zu hinterfragen und den Kopf für neue Gedanken zu öffnen. Das ist ein Grund, warum mir der Beruf soviel Spaß macht. Das kann manchmal aber auch ganz schön anstrengend sein - nicht nur für einen selbst.
Social Software: Intern oder extern?
4. September 2007 - am Mittag
„Google Wiki Prepares To Launch“. Gestern vermeldete TechCrunch die Nachricht, dass das Projekt Google Wiki kurz vor dem Onlinegang stehe. Bereits vor gut einem Jahr kaufte Goggle den Wiki-Spezialisten JotSpot. Das Startup bot vorgefertigte Wiki-Anwendungen an, die es den Nutzern ermöglichte, schnell und unkompliziert selbst Wikis einzurichten und die aufwändige Installation eines eigenen Wikis damit zu umgehen.
Snoop Doggy Blog
10. Juli 2007 - am späten Abend
Web 2.0 ist, wenn du Abends mit dem Hund die letzte Runde drehst und dir vorstellst, dein Hund liest im großen Hunde-Blog seines Viertels die neuesten Posts und wenn er pinkelt kommentiert er.
O’Reilly Web 2.0 Expo in Berlin nimmt Form an
19. Juni 2007 - mitten in der Nacht
Im kühlen und meist nassen November steht uns in Deutschland ein Hauch von San Francisco Flair ins Haus. Die O’Reilly Web 2.0 Expo findet in Berlin statt. Hier sollen Coder, Designer, Marketing-Menschen und Business-Leute zusammenkommen, um über das Web 2.o (und so) zu diskutieren. So langsam kommt die Sache in Gang, denn: Web 2.0 Expo Berlin’s CFP is Open. Watndatn? werden sich viele jetzt fragen. CFP = Call for Participation. Das bedeutet, dass sich alle, die sich für befähigt halten, auf der Expo zu sprechen und Sessions abzuhalten, sich jetzt dafür bewerben können. Themen sind Ajax, SEO, Blogging, Rails, Viral Marketing, Social Networks, Mobile und vieles, vieles mehr. Die alten Bekannten halt, liest sich aber alles sehr spannend.
Was hat Flickr denn gedacht?
14. Juni 2007 - im Morgengrauen
OK, das Flickr ungefragt ihre (zahlenden) Kunden zensiert hat wohl bereits jeder mitbekommen.
Aber die Frage die ich mir wirklich stelle ist, was hat Flickr sich denn dabei gedacht? Dass das einfach so durchgeht? Das sie das aussitzen können? Das sich das blöde Klickvieh schon fügen wird und sich mit der Bevormundung abfindet? Ich meine, da haben doch sicherlich ein paar intelligente Leute zusammengesessen, die sich aber scheinbar noch nie damit beschäftigt haben, wie eine Community funktioniert und was passieren kann, wenn man eine solche Scheiße baut. Aber hey - das ist Flickr. Kann ja gar nicht sein. Dann haben sie es einfach nur vergessen und kommen hoffentlich bald wieder drauf. Wenn nicht gibts ja auch noch Sevenload - und die können auch noch Video.
Willkommen bei Flickr!
12. Juni 2007 - am Abend
Na da ist doch mal was. Jeden Tag rückt die schöne, bunte Web 2.0 Welt etwas näher an die Omis und Opis des Welt 1.0 Webs heran. War die Englisch-Sprachigkeit bisher für den ein oder anderen noch ein Hemmschuh, der lieben Verwandtschaft die Fotos von Startup Treffen mit den Investoren per Flickr Slideshow oder Onkel und Tante aus Ostbevern die neusten Ruby on Rails Screenshots in Form einer Flickr Sammlung zu zeigen, ist das ab heute Vergangenheit: Denn Flickr gibts jetzt auch in Deutsch (und in sieben weiteren Sprachen). Aber im Ernst: Ist doch nett, man findet sich in seiner Heimatsprache ja doch noch besser zu recht. Einen Screenshot davon hier einzubinden ist Quatsch, habe ich gerade mal bei Flickr reingestellt ;)
Web 2.0 - Die Omas schlagen zurück
7. Mai 2007 - am späten Abend
Nachdem ich dank Thomas Knüwers ausgezeichnetem Beitrag weiss, wie tief verwurzelt unsere Politiker und Gesetzgeber mit dem Internet sind ist mir vollkommen klar, wie es zu diesem neuen Hirnfurz kommen konnte, der heute vom Landgericht Hamburg aus in meine Nase gedrungen ist: Foren sind journalistisch-redaktionell gestaltete Angebote und daher gilt für sie eine uneingeschränkte Haftung für den Betreiber!
Das bedeutet: Der Forenbetreiber (und sicherlich dann auch der Blogger) ist für jeden einzelnen Beitrag verantwortlich. Pauschale Distanzierung im Impressum nutzen genauso wenig wie die Entschuldigung, dass man als Forenbetreiber nichts von den Einträgen wusste. Schuldig ist man allein schon deshalb, weil man den Internetdienst bereitstellt. Was kann man also als Forenbetreiber dagegen unternehmen um nicht ständig mit einem Bein im Gefängnis zu stehen, falls mal irgendein Idiot um 2:34h mitten in der Nacht einen volksverhetzenden oder besonders beleidigenden Eintrag vornimmt? Ganz einfach: sich jeden Eintrag vor der Veröffentlichung von seiner Sekretärin vorlegen lassen, bevor man ihn manuell freigibt. Ganz so, wie es vermutlich auch unser Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Michael Glos täglich mit dem Internet im Allgemeinen handhabt. Direktes Online-stellen ade.
Tatsächlich scheint also das Web 2.0 aber auch das gesamte Internet nicht Oma-kompatibel zu sein. Nur dass die wirklichen Omas meist Opas sind und in Gerichten und Parteien sitzen. Liebe Leute, gegen so einen Unsinn muss etwas getan werden. Ahnungslose Geister die sich das Internet von anderen erzählen lassen dürfen keine Gesetze darüber erlassen. Deshalb bitte auch ich um weitere Blogeinträge zu diesem Thema.
Zum Abschluss, quasi als Sahnehäubchen hier noch der Urteilstext.